Geburtstag Sigi Feigel
Sigi Feigel engagierte sich in der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich, später im Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund. Unter seiner Leitung führte die ICZ das Frauenstimmrecht ein und öffnete sich mit Vorträgen und Führungen einer breiteren Öffentlichkeit.
Er engagierte sich gegen Rassismus und Antisemitismus und gründete mehrere Stiftungen, darunter die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus GRA und die Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz GMS. Er kämpfte für die Verabschiedung der Rassismus-Strafnorm (ugs. Antirassismusgesetz) und war ein aktiver Teilnehmer an der Debatte zu den sog. nachrichtenlosen Vermögen jüdischer Holocaust-Opfer bei schweizerischen Finanzinstituten. Unter dem Eindruck der Jugendunruhen von 1980 regte Sigi Feigel die Gründung einer überparteilichen Organisation an, welche die Wohnsituation für Personen in Ausbildung in der Stadt Zürich verbessern sollte.
1983 wurde von den Parteien, den Jugendparteien und den konfessionellen Vereinigungen der Stadt der Verein für Jugendwohnhilfe Zürich gegründet (heute Jugendwohnnetz Juwo), den Sigi Feigel bis 2000 präsidierte.
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